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Entstehung des Vereins

Angesichts der allgemeinen Tendenz in vielen Bundesländern, Alte Geschichte in den Lehrplänen weiter zeitlich und inhaltlich zu kürzen, insbesondere sie aus der Sekundarstufe II zu verdrängen, entschlossen sich Elisabeth Erdmann und Hans-Joachim Gehrke, auf dem Historikertag 1992 in Hannover eine Sektion unter dem Titel "Alte Geschichte heute. Fachwissenschaft, Fachdidaktik und schulische Wirklichkeit" anzubieten.

Diese Sektion fand großes Interesse, in der Diskussion wurde von einer Reihe von Teilnehmern der Wunsch geäußert, sich wieder zu treffen. So entstand der
Arbeitskreis Alte Geschichte für Europa. Er setzte sich zum Ziel, in enger Kooperation zwischen Universität und Schule auf die mit der antiken Geschichte gegebene europäische Dimension aufmerksam zu machen. AGE sollte das daraus erwachsende Zukunftspotential öffentlich machen und es insbesondere im schulischen Geschichtsunterricht stärker zur Geltung bringen.

Als beschlossen wurde, mit einer Tagung die Öffentlichkeit zu erreichen, wurde 1994 der Verein Alte Geschichte für Europa e.V. gegründet. Elisabeth Erdmann wurde zur Vorsitzenden, Freya Stephan-Kühn zu ihrer Stellvertreterin gewählt.

1995 fand die erste Tagung in Freiburg i. Br. unter dem Titel "Alte Geschichte für Europa" statt, 1997 wurde eine regionale Tagung in Köln veranstaltet und schließlich 2000 wieder eine überregionale Tagung zum Thema "Mensch - Natur - Technik: Perspektiven aus der Antike für das 3. Jahrtausend" in Bremen.

Nach drei Jahren unter dem Vorsitz von Linda-Marie Günther wurde im September 2004 Winfried Schmitz zum Vorsitzenden des Vereins und Michael Dronia zu seinem Stellvertreter gewählt.

 Meilensteine
Anstoß zur Gründung auf Historikertag 1992 in Hannover
Entstehung eines Arbeitskreises
1994 Vereinsgründung
1995 Erste Tagung
Seit 1997 Veranstaltung regionaler Tagungen